Geschichte der Juden in Deutschland – Die DDR und die Juden Teil 2

 

Geschichte der Juden in Deutschland – Die DDR und die Juden Teil 2 (14:60)

http://i.ytimg.com/vi/TGsAN6ETtsk/0.jpgJuden lebten bereits im römischen Germanien. Für einige römische Siedlungen sind im 4. Jahrhundert auch jüdische Gemeinden nachgewiesen. Erste jüdische Gemeinden bildeten sich an der rheinischen Nord-Süd-Straße (Köln, Trier, Mainz, Worms, Speyer). Für die Berufung in ein städtisches Amt waren hier Grundbesitz und ein ausreichendes Ansehen der Person Bedingungen. Doch auch wenn Juden diese erfüllten, blieb der Zugang zu öffentlichen Ämtern verwehrt. Ihre Religion war nur als religio licita (erlaubte Religion) anerkannt. Damit waren sie vom Kaiserkult und den Opfern an die römischen Staatsgötter befreit. Diese waren jedoch vorausgesetzt, um ein öffentliches Amt zu bekleiden.[3] In der Spätantike verweigerte sich die römische Oberschicht zunehmend diesen kostspieligen Ämtern. Die römische Verwaltung geriet in eine Krise. So gilt das an den Kölner Stadtrat ergangene Dekret Kaiser Konstantins des Jahres 321, das auch Juden die Berufung in die „curia” erlaubte bzw. diese auch gegen ihren Willen in die Pflicht nahm,[4] als frühester Beleg für die Existenz einer jüdischen Gemeinde in der Stadt Köln. Das kaiserliche Dekret ist im Codex Theodosianus überliefert mit folgendem Wortlaut:

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